TCM: lunge ❂ das organ für mut, kreativität und wandlung

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morgens um drei uhr erwacht der organismus aus seinem tiefstem schlaf. zwischen drei und fünf uhr morgens, erreicht zunächst die lunge ihr energiemaximum, ehe zwischen fünf und sieben uhr der dickdarm folgt.

der gesamte zeitraum wird als metallzeit der organuhr bezeichnet, in welcher der rhythmus für den tag aktiviert wird. die den organen zugeordneten meridiane gehören zum element metall.

die aufgabe der lunge nach der organuhr

die lunge ist für die aufnahme von neuem qi aus der luft zuständig und versorgt den körper für den tag mit ausreichend energie, während wir die verbrauchte energie wieder an die umwelt abgeben. die metallzeit gilt auch deswegen als die zeit des austausches.

wer sich in der hochphase der lunge zu gemäßigter bewegung oder auch nur zu lockeren atemübungen motivieren kann, soll laut den erfahrungen der traditionellen chinesischen medizin (TCM) das qi besser aufnehmen können. das qi fließt auf sogenannten meridianen durch den körper und versorgt ihn mit lebensenergie.

die lunge ist, wie auch unsere haut, eng mit der umgebung verbunden.

sie wirkt als vermittler zwischen innen und aussen. ihre funktion ist die aufnahme von sauerstoff und das aufgeben bzw. die abgabe von kohlendioxid.

mit ihren rhythmischen bewegungen hat die lunge eine enge beziehung zum gehirn. durch die ein- und ausatmung wird das zwerchfell auf-und abbewegt. das aktiviert den stoffwechsel und sorgt für die rhythmische bewegung des gehirns und die verbindende umspüllung mit der rückenmarksflüssigkeit. dies macht deutlich, dass wir mit unserem atem in eine rhythmische mitte des fühlens kommen können. bei der einatmung wird die lunge von der niere unterstützt.

körperlich können folgende symptome auftreten :

• kurzatmigkeit und atemstörungen
• erkrankungen der lunge
• schluckauf
• schweißneigung der hände
• starken harndrang
• heiserkeit
• schulter- und brustkorbbeschwerden
• verspannungen am unteren nacken
• akne
• übergewicht
• appetitlosigkeit

emotional fordert sie aufmerksamkeit durch:

• neigung zu kummer, besorgnis und traurigkeit
• übertriebenes selbstmitleid
• nicht annehmen können – z.B. komplimente
• tendenz, in der umgebung aufzugehen, auf kosten des eigenen wesenskerns

loslassen und erneuerung, gelassenheit, lebenserweckende wärme sind eigenschaften, die uns die gundelrebe (ceres glechoma hederacea urt) vermittelt. die gundelrebe weckt das vertrauen in die selbstheilungskräfte, in den eigenen inneren arzt. die unscheinbare gestalt der gundelrebe trägt ein höchst lebendiges licht- und wärmewesen in sich. sie vermittelt die kraft, bewusst oder unbewusst festgehaltene prozesse im körper wieder zu lösen und sich zu erneuern. es ist eine wirkungsvolle heilpflanze bei auftretenden beschwerden der atmungsorgane.

 

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