„Posturale Integration“ als Bindeglied
 für Körper.Geist.Seele

posturale integration als bindeglied zwischen körper geist und seele

Körpertherapie und Ihre Methoden

„Posturale Integration“ als Bindeglied
 zwischen Körper.Geist.Seele

Was ist Körperpsychotherapie?

Der Begriff Körperpsychotherapie umfasst eine Vielfalt verschiedener körperpsychotherapeutischer Verfahren mit unterschiedlichen therapeutischen Schwerpunkten. Gemeinsam ist ihnen die tiefenpsychologisch fundierte Ausrichtung.

Das tiefenpsychologische Konzept geht davon aus, dass unbewusste psychische Prozesse unser Fühlen, Denken und Handeln wesentlich beeinflussen.

Die Bewusstmachung dieser unbewussten Vorgänge ist eine entscheidende Vorraussetzung für Veränderung und Heilung.
Die tiefenpsychologische Psychotherapie verwendet als Verbindung und Weg zum Unbewussten allein die Sprache z.B. in Form des freien Assoziierens und der Traumdeutung . In der Körperpsychotherapie wird der Zugang zu unbewussten Konflikten und Erlebnissen in erster Linie über das Körpererleben gesucht sowie die Impulse die der Körper verarbeitet, durch Sprache, Stimme, Atem und die Bewegung, nach aussen energetisch umzuwandeln.

Verblüffende erfolge durch ganzheitliche Körperarbeit

Die Zahl der von Rückenschmerzen Geplagten ist heute Legion. Kaum einer, der von Bandscheibenproblemen verschont bleibt. Die Diagnosen der Ärzte sind häufig frustrierend.
Gibt es wirklich keinen Ausweg aus der Misere? ist es wirklich nur der Rücken der behandelt werden muss, wenn die Wirbelsäule beschwerden macht? Eine Methode mit dem etwas sperrigen Namen „Posturale Integration“ verspricht in vielen Fällen Abhilfe. Mit ganzheitlicher Körperarbeit können blockierte Gefühle und Empfindungen gelöst und Energien wieder zum Fließen gebracht werden. Denn die wahren Ursachen für Rückenprobleme, für unsere vielfältigen „Schiefhaltungen“, liegen oft tief im Geistig – Seelischen verborgen.

Durch Posturale Integration die Kommunikationsmöglichkeiten erweitern

In einer Kultur, die stark von materiellen Werten und Leistungsdruck gekennzeichnet ist, bietet PI seinen KlientInnen die Möglichkeit, in tiefgehenden emotionalen Prozessen alltägliche persönliche Schwerigkeiten zu verarbeiten.

Durch den technologischen Wandel, die Reduktion der körperlichen Arbeit und die Zunahme der psycho-mentalen Belastung häufen sich Störungen des Muskel- und Nervensystems, die durch gesteigerte körperliche Selbstwahrnehmung bewusst gemacht und im Sinne körperlichen Wohlbefindens aufgelöst werden können.

Eine immer größere Zahl von Krankheiten, kann mit ausschließlich medikamentöser Behandlung nun mehr auf einem Status quo gehalten werden, bei teilweisem oder gänzlichem Verlusst des positiven Lebensgefühls. Hier können die vielseitigen Hinweise aus der chinesischen Medizin oder der Akupressur helfen, die aus der körperarbeit gewonnen Einsichten in Veränderungen Ihres Lebensstils umzusetzen.

Im Zeitalter der digitalen Kommunikation, in der in den deutschen Großstädten fast jeder zweite Haushalt ein Single-Haushalt ist, unterstützen die Methoden der Gestalttherapie eine Erweitern der kommunikativen Fähigkeiten der Menschen.

Körper.Geist.Seele – eine fliessende Einheit

Die Kernaussage der Körperpsychotherapie ist, dass Körper.Seele.Geist eine untrennbare und sich gegenseitig beeinflussende Einheit bilden.

Im normal reagierenden Organismus passen Körperhaltung, Körperempfindung, Gestik, Mimik sowie Emotionen zueinander; sie sind aufeinander abgestimmt, was zu kongruenten Handeln und Verhalten führt. So erkennt man Trauer, Wut oder Freude immer an bestimmten körperlichen Ausdrucksformen, Haltungen und Gesten.

Was der Körper über die Seele verrät

In der Körperarbeit geht man davon aus, dass die Lebensgeschichte eines Menschen ein Spiegelbild findet in den Körperstrukturen, die geformt werden durch Muskelspannung und Muskeltonus, sichtbar in Körperhaltung und individueller Ausstrahlung eines Menschen. Erfahrungen, insbesondere Beziehungs-Erfahrungen, finden nicht nur in der Psyche Resonanz, sondern hinterlassen auch sichtbare Spuren in der Biologie der Körper. So können sich z.B. hinter wiederkehrenden Muskelverspannungen Gefühle und Erinnerungen verbergen.

Neueste Erkenntnisse der Neurowissenschaften weisen auf, dass bereits aus der prä- bzw. nonverbalen Phase der Kindheit in bestimmten Hirnregionen frühkindliche Erlebnismuster gespeichert und kodiert sind. Diese sind dem Bewusstsein im therapeutischen Prozess allein durch Verbalisieren und Deutung nicht zugänglich.

Mit „Posturale Integration“ die  Mitte finden

Posturale Integration (PI) setzt sich aus dem englischen Wort „posture“ für unsere körperliche, emotionale und geistige Haltung und dem Wort „integration“ für Wiederherstellung eines Ganzen zusammen. Es enthält auch die lateinische Wortwurzel für „unversehrt“.

Posturale Integration heisst demnach sinngemäß: das Wiederzusammenfügen körperlicher, emotionaler und geistiger Aspekte unserer Haltung zu ihren ursprünglichen Einheit.
pi symbol - symbol für posturale integration
Das PI Symbol mit seinen drei Tropfen – für die Elemente Erde, Feuer und Wasser – ist eine altüberlieferte Form des Taoismus, deren Bedeutung „balancierte Kraft“ ist. Wir erreichen eine größere Harmonie und Ausgegliechenheit des Gesamtorganismus durch den Ausgleich der drei genannten Elemente unseres Sein.

„Die bei der Posturalen Integration von der Körperhaltung ausgehende Arbeit mit der Gesamtpersönlichkeit gründet auf der Erkenntnis, das zugleich mit dem Berühren des Körpers auch Gefühle und Gedanken ausgelöst werden.
Und das diese beim Anregen körperlichen Veränderungen zum ausdruck gebracht werden müssen. Die PI-Praktizierenden und Ihre Klient/Innen arbeiten gleichzeitig auf allen Ebenen zusammen, teils mit dem Atem, teils mit dem Bindegewebe, teils mit Lauten oder Worten; dann wieder mit Gefühlen und inneren Bildern, dann wieder mit Bewegungen und so weiter.
Immer im Bewusstsein der physischen, emotionalen, kognitiven und spirituellen Einheit des Geschehens.“ Jack Painter 

Wie sich PI entwickelte

Mit der Verfolgung der Weisen Frauen im Mittelalter erfährt die ganzheitliche Körperarbeit ihre Trennung in eine körperliche Behandlung (Medizin), die emotional-seelische Behandlung (Kirche, Religion) und eine geistige Orientierung durch die mechanistische Wissenschaft. Erst Anfang dieses Jahrhunderts entwickeln sich
allmählich wieder jene ganzheitliche Modelle von Körperarbeit, die diese drei Aspekte menschlichen Seins verbinden.

Wie aus Symptomen Gefühle werden

Durch spezielle therapeutische Techniken wie Berührung, Körperwahrnehmung, Bewegung und szenisches Handeln werden vergangene oder aktuelle Lebenserlebnise und Ereignisse reaktiviert.
 Das emotionale Erfahrungsgedächtnis gibt bislang unbewusste Körperempfindungen, Gefühle und Bewegungsmuster frei, die durch Erspüren und Erfühlen erinnert, ausgelöst und somit bewusst werden. Das Sprechen über das unmittelbar Erlebte lässt eine bewusste Neubewertung der Erlebnisinhalte zu und ermöglicht eine eine Integration neuer Absichten. Das führt zu einer Orientierung, die heilsam ist und eine erwünschte und ersehne Richtung bewirkt, die durch bewusste Gestaltung des Lebens optisch sichtbar gemacht wird.

Die Körpertherapie ist somit eine Erfahrungs-, Ressourcen- und lösungsorientierte Methode.

Adressen für Körpertherapie oder Körperpsychotherapie als auch für andere alternative Heil.Methoden  finden Sie
hier: Coaching in mehr Lebensqualität

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